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Europäische Spitzenplatzierung für Markus van Hauten
Deutscher Naturfotograf erreicht Top 10 beim FEP Photographer of the Year Award 2026
Reykjavik. Erneut bestätigt sich die internationale Klasse deutscher Berufsfotografen im Bereich Natur- und Landschaftsfotografie: Der deutsche Fotograf Markus van Hauten wurde beim renommierten „Photographer of the Year Award“ des Europäischen Fotografenverbandes FEP (Federation of European Professional Photographers) in Reykjavik mit Platz 9 in der Kategorie „Nature“ ausgezeichnet.
Damit zählt van Hauten erneut zu den besten Natur- und Landschaftsfotografen Europas. Bereits seit vielen Jahren gehört er regelmäßig zu den Finalisten des bedeutenden europäischen Wettbewerbs und beeindruckt Jurys immer wieder mit seiner außergewöhnlichen Bildsprache sowie seinem präzisen Blick für Landschaften, Strukturen und natürliche Formen.
Der Centralverband Deutscher Berufsfotografen (CV) gratulierte dem Fotografen herzlich zu diesem internationalen Erfolg. „Wir sind stolz, mit Markus van Hauten einen der herausragenden Landschafts- und Naturfotografen Europas in unseren Reihen zu haben. Seine kontinuierlichen Erfolge auf internationaler Ebene zeigen eindrucksvoll die hohe Qualität deutscher Berufsfotografie“, erklärte der Verband.
Besonders bekannt ist Markus van Hauten für seine intensive Auseinandersetzung mit nordischen Landschaften und abstrakten Naturstrukturen. Vor allem Island dient ihm dabei immer wieder als Inspirationsquelle.
„Neben der klassischen Landschaftsfotografie bin ich immer wieder auf der Suche nach Strukturen und Details. Insbesondere die Flüsse Islands haben es mir sehr angetan. Die Strukturen verändern sich ständig und kein Bild gibt es 1:1 zweimal“, beschreibt van Hauten seine fotografische Herangehensweise.
Die Ehrung im Rahmen der FEP Awards besitzt innerhalb der europäischen Fotoszene einen hohen Stellenwert. Der Wettbewerb vereint jährlich die besten professionellen Fotografen Europas und gilt als einer der wichtigsten Qualitätsmaßstäbe für kreative und technische Spitzenleistungen in der Berufsfotografie.
Auch persönlich bleibt die Veranstaltung für den Fotografen in besonderer Erinnerung: „Zu den besten zehn Fotografen Europas in der Kategorie ,Nature‘ zu zählen, hat mich sehr gefreut. Es war eine tolle Veranstaltung in Reykjavik und der Tag bleibt mir noch lange im Gedächtnis“, so van Hauten.
Mit seiner erneuten Platzierung unter den europäischen Spitzenfotografen unterstreicht Markus van Hauten eindrucksvoll seine konstante internationale Klasse und seine besondere Fähigkeit, Natur nicht nur dokumentarisch, sondern zugleich grafisch und emotional erlebbar zu machen.
Lara Zeh holt Silber beim wichtigsten Nachwuchswettbewerb europäischer Berufsfotografen
Reykjavik. Große Ehre für den deutschen Fotografennachwuchs auf internationaler Bühne: Bei den renommierten Young Photographer Awards des Europäischen Fotografenverbandes FEP wurde Lara Zeh am 25. April 2026 in Reykjavik mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Damit gehört die junge deutsche Fotografin offiziell zu den drei besten Nachwuchs-Berufsfotografen Europas.
Die Auszeichnung gilt als eine der bedeutendsten Ehrungen für junge Berufsfotografen in Europa und wird jährlich im Rahmen der FEP Awards vergeben. Der Wettbewerb vereint die besten Nachwuchstalente aus zahlreichen europäischen Ländern und gilt innerhalb der Branche als wichtiger Gradmesser für kreative und technische Spitzenleistungen.
Der Centralverband Deutscher Berufsfotografen (CV) zeigte sich hoch erfreut über den internationalen Erfolg:
„Diese Auszeichnung ist nicht nur ein persönlicher Triumph für Lara Zeh, sondern zugleich ein starkes Signal für die Qualität der fotografischen Ausbildung in Deutschland. Der Erfolg zeigt eindrucksvoll, dass unser Ausbildungssystem auch im internationalen Vergleich hervorragende Ergebnisse hervorbringt.“
Besonders hervorgehoben wurde dabei das Zusammenspiel aus Ausbildungsbetrieben, Berufsschulen und überbetrieblichen Bildungseinrichtungen, die jungen Talenten eine fundierte fachliche und kreative Grundlage vermitteln.
„Unser ausdrücklicher Dank gilt den Ausbildungsbetrieben, den Berufsschulen sowie allen Einrichtungen, die mit großem Engagement eine solch hochwertige Ausbildung ermöglichen. Vor allem aber gilt unsere Anerkennung Lara Zeh selbst, die sich diesem internationalen Wettbewerb gestellt und auf europäischer Ebene eindrucksvoll behauptet hat.“
Die Jury zeigte sich von der Qualität der eingereichten Arbeiten tief beeindruckt. Jim Lowe, Vorsitzender des europäischen Nachwuchswettbewerbs, erklärte:
„Congratulations to Lara Zeh on achieving such a high award in the FEP Young Photographer Award. The standard was very high this year and one of the judges commented that if this is the standard of photography amongst young photographers in Europe then the future of the FEP is in good hands. What pleasantly surprised and pleased the judges was the creativity and technical skills shown by the entrants. The variety of photographic skills on display made the judging very difficult. Well done to Lara being in the top three of all the young photographers in Europe, she is destined to do well and all the judges wish her well.“
Übersetzt bedeutet dies sinngemäß: Wenn das aktuelle Niveau junger Fotografen in Europa der Maßstab für die Zukunft ist, dann befindet sich die europäische Berufsfotografie in ausgezeichneten Händen.
Gerade die Verbindung aus Kreativität, technischem Können und individueller Bildsprache habe die Jury begeistert und die Entscheidung außerordentlich schwierig gemacht.
Mit dem Erfolg von Lara Zeh erhält die deutsche Berufsfotografie erneut internationale Aufmerksamkeit und unterstreicht ihre starke Position innerhalb Europas. Für den fotografischen Nachwuchs in Deutschland dürfte diese Auszeichnung zugleich Motivation und Ansporn sein, den eingeschlagenen Weg mit Leidenschaft und hoher Professionalität weiterzugehen.
Erfolge deutscher Fotografen bei internationaler Preisverleihung in Reykjavik
Reykjavik, 25. April 2026 – Im Rahmen der feierlichen Award-Zeremonie des europäischen Dachverbandes Federation of European Professional Photographers in Reykjavik wurden herausragende Leistungen der internationalen Fotoszene ausgezeichnet. Als Repräsentant der deutschen Berufsfotografen nahm Bernd Gassner an der Veranstaltung teil und konnte mehrere Erfolge für Deutschland begleiten.
Im Wettbewerb um den Nachwuchspreis überzeugte Lara Zeh mit einer eindrucksvollen Fotoserie und erreichte den zweiten Platz beim Young Photographers Award. Ihre Arbeit sorgte im Saal der internationalen Fachjury und der anwesenden Fotografen für große Aufmerksamkeit und Anerkennung.
Auch in der Kategorie Naturfotografie war Deutschland vertreten: Markus van Hauten wurde für seine Arbeiten mit einem starken neunten Platz ausgezeichnet.
Besonders erfolgreich verlief der Wettbewerb in der Landschaftsfotografie. Andy Hens von der Handwerkskammer Dortmund sicherte sich die Goldene Kamera und damit den ersten Platz. Darüber hinaus wurde er mit einem Sonderpreis in der Kategorie Cityscapes geehrt. Die Jury würdigte damit insbesondere seine innovative Bildsprache und eine außergewöhnlich neue Herangehensweise an urbane Motive.
Neben den Auszeichnungen stand auch die verbandspolitische Arbeit im Fokus. Bei der Generalversammlung des Verbandes am 26. April wurden die Vorstandswahlen für die kommende Amtsperiode durchgeführt. Aus 16 Kandidaten wurden elf Mitglieder in das Gremium gewählt. Bernd Gassner wurde dabei einstimmig in seinem Amt bestätigt.
Im Zuge der Versammlung erfolgte zudem ein Wechsel an der Verbandsspitze: Truls Løtvedt übergab das Präsidentenamt an Barry Spence, der ebenfalls im Rahmen der Veranstaltung mit einer Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde. Mit einem neu formierten Vorstand blickt der Verband nun auf eine Phase mit frischen Impulsen und neuer Dynamik.
Bereits am Samstagmorgen wurden zudem die Ergebnisse des World Photographic Cup bekanntgegeben. Den ersten Platz belegte das Team der USA mit einem knappen Vorsprung von nur einem Punkt vor Spanien.
Die Veranstaltung in Reykjavik unterstreicht einmal mehr die hohe Qualität und internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Fotografenschaft sowie die Bedeutung der europäischen Zusammenarbeit innerhalb der Branche.
Centralverband der Berufsfotografen lädt nach Münster:
Zukunft des Fotografenberufs im Fokus
Münster, März 2026 – Der Centralverband der Berufsfotografen setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft des Berufsstandes: Am 20. und 21. März 2026 treffen sich Mitglieder, Prüferinnen und Prüfer sowie Fachvertreter in der Kreishandwerkerschaft Münster zu einer zweitägigen Veranstaltung mit richtungsweisender Bedeutung.
Den Auftakt bildet am Freitag eine außerordentliche Mitgliederversammlung, bei der zentrale verbandspolitische Entscheidungen auf der Tagesordnung stehen – darunter die Entlastung des Vorstandes sowie die Wahl eines neuen Kassenprüfers. Neben den formalen Beschlüssen steht insbesondere der Austausch über die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven des Berufsstandes im Mittelpunkt.
Der Samstag widmet sich einem Thema, das die Branche nachhaltig prägen wird: der neuen Prüfungsordnung im Fotografenhandwerk. Vor dem Hintergrund der überarbeiteten Ausbildungsverordnung werden Prüfungsabläufe analysiert, neue Aufgabenformate erarbeitet und zukünftige überbetriebliche Lehrgänge (ÜLU) diskutiert. Ziel ist es, die Ausbildung praxisnah, modern und zukunftssicher zu gestalten.
Die Informationsveranstaltung richtet sich insbesondere an Mitglieder der Gesellenprüfungsausschüsse sowie deren Abgesandte. Sie bietet eine Plattform für fachlichen Austausch, konstruktive Diskussionen und die aktive Mitgestaltung des neuen Berufsbildes.
„Mit dieser Tagung schaffen wir einen wichtigen Raum für Transparenz, Weiterentwicklung und gemeinsame Verantwortung“, heißt es aus dem Verband. „Die neue Prüfungsordnung ist mehr als eine formale Anpassung – sie ist ein entscheidender Schritt zur Sicherung der Qualität und Attraktivität unseres Berufs.“
Die Veranstaltung beginnt am Samstag um 9:00 Uhr und endet um 17:00 Uhr. Für die Teilnahme an der Prüfertagung wird eine Gebühr erhoben (145 Euro für Mitglieder, 245 Euro für Nichtmitglieder). Anmeldungen sind ab sofort per E-Mail möglich unter:
Mit der zweitägigen Zusammenkunft unterstreicht der Centralverband der Berufsfotografen seinen Anspruch,
die Zukunft des Fotografenhandwerks aktiv mitzugestalten – engagiert, fachlich fundiert und im offenen Dialog.
Auszeichnung der besten Jungprofis der Berufsfotografie in Nürnberg
Am 11. Oktober 2025 wurden im Rahmen der Imaging World auf dem Nürnberger Messegelände die besten Jungprofis der deutschen Berufsfotografie ausgezeichnet. Der Young Professional Award des Centralverbands Deutscher Berufsfotografen würdigt jährlich herausragende fotografische Leistungen des beruflichen Nachwuchses und gilt als wichtige Plattform zur Förderung junger Talente.
Den dritten Platz errang Roman Schwärzer aus Landsberg am Lech.
Der zweite Platz ging an Nele Meng aus Greven, die ihre Ausbildung im Studio Casa in Münster absolvierte.
Mit dem ersten Platz wurde Moritz Gutzler aus Münster ausgezeichnet, ebenfalls ausgebildet im Studio Casa in Münster.
Die feierliche Preisverleihung erfolgte durch Henning Arndt, Bundesinnungsmeister des Centralverbands Deutscher Berufsfotografen, gemeinsam mit Achim K. Rösch und Bernd Gassner, beide stellvertretende Bundesinnungsmeister.
Für Bernd Gassner war die Ehrung von besonderer Bedeutung: Sowohl der erste als auch der zweite Platz gingen an Nachwuchsfotografinnen und -fotografen aus der Fotografeninnung Westfalen, deren Obermeister er ist. Die Auszeichnung unterstreicht eindrucksvoll die hohe Qualität der beruflichen Ausbildung in der Region und das große Engagement der Ausbildungsbetriebe.
Der Young Professional Award setzt ein starkes Zeichen für die Zukunft der Berufsfotografie in Deutschland und macht sichtbar, welches kreative und handwerkliche Potenzial im fotografischen Nachwuchs steckt.
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